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KritBer, About the piece, text, etc.

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\chapter*{Vorwort / Preface}
\begin{multicols}{2}
Obwohl zur Uraufführung dieses vom Wiener Hofkapellmeister Josef Eybler 1826
kompinierten Graduale (HV 42) keine gesicherten Aufzeichnungen vorhanden sind,
dürfte die im vermutlich von Eybler benutzten handschriftlichen Stimmenmaterial
der Wiener Hofmusikkapelle gelistete Aufführung am Donnerstag, dem 2. Februar
1826, also zu Lichtmeß, als das Datum der Uraufführung angenommen werden. Dieses
Graduale -- obwohl im Manuskript als das Graduale \textnumero 25 von Eybler
Dieses vom Wiener Hofkapellmeister Josef Eybler im Jahr 1826 komponierte Graduale,
im Werkverzeichnis von Herrman als HV 42 katalogisiert, war ursprünglich
gemeinsam mit der Missa St. Mauritii Nr.17 in C für die
Geburtstagsgala des Kaisers Franz I und der Kaiserin Karoline Auguste
(beide am 8. Februar) bestimmt, für die Eybler jedes Jahr eine
Messe mit dem zugehörigen Graduale and tw. auch Offertorium neu komponierte.
Aufgrund einer \q{Unpäßlichkeit} der Majestäten wurde die Gala jedoch wie auch
im Jahr davor nicht abgehalten und die neue Missa St. Mauritii mit diesem Graduale zum
Fest Maria Lichtmeß am Donnerstag, dem 2. Februar 1826, in der Wiener Hofburgkapelle
uraufgeführt.\footnote{Laut den Bemerkungen im Aufführungsspiegel der Wr. Hofburgkapelle,
siehe R. Steurer: Das Repertoire des Wiener Hofmusikkapelle im neunzehnten Jahrhundert,
verlegt bei Hans Scheider, Tutzing, 1998.}
Dieses Graduale -- im Manuskript als das Graduale \textnumero 25 von Eybler
bezeichnet -- erschien erst im Jahr 1834 als Graduale \textnumero 7 bei Tobias
Haslinger in Druck, gemeinsam mit der Messe \textnumero 7 in C-Dur zur Krönung
des Erzherzogs Ferdinand zum König von Ungarn (HV 5) und dem Offertorium
......@@ -15,9 +23,45 @@ des Erzherzogs Ferdinand zum König von Ungarn (HV 5) und dem Offertorium
Graduale, wurde jedoch in keiner der bekannten Musikperiodika der damaligen
Zeit rezensiert.
Nach einer relativ langen Instrumentaleinleitung wechselt dieses sehr erhabene
Graduale mit häufig zwischen forte- und piano-Passagen, wobei die kurzen forte-Teile
(zu den majestätischen und kraftvollen Texten \q{justus}, \q{omnipotens}, \q{aeternus}, etc.)
geprägt sind vom punktierten Rhythmus der Streicher und majestätisch stark erklingen,
während die leisen Abschnitte (zum Text \q{et misericors -- und barmherzig}, \q{sanctifica}, etc.)
durch gebundene Achtelläufe in den Streichern umso ausdruckstärker demütig klingen.
Besonders hervorstechend sind im Mittelteil die drei schnellen Läufe der Streicher,
welche die Hauptphrase \q{Domine Deus omnium creator} vorbereiten bzw.
hervorheben.
TODO
\columnbreak
TODO
This gradual, numbered HV 42 in the catalog of Herrmann, was composed by the
Austrian Hofkapellmeister Josef Eybler in 1826 for the birthday
gala of both the emperor Franz I. and the emperess Karoline Auguste (both were
born on February 8). Since 1823, Eybler had annually composed a new mass for this occasion,
mostly together with a new gradual and a new offertory. However, due to some
\q{indisposition} (as the chronicles of the Hofburgkapelle states), the gala
was cancelled in 1826, like the year before. Instead, the premiere of the
Missa St. Mauritii Nr.17 in C (HV 4) together with this gradual \q{Domine Deus,
omnium creator} (HV 42) took place on thursday, February 2, 1826, the feast of
Candlemas, in the Hofburgkapelle (the chapel of the imperial palace) in Vienna.
The gradual -- numbered as gradual \textnumero 25 in Eybler's autograph --
appeared in print only in 1834 as gradual \textnumero 7, published by Tobias
Haslinger together with the mass \textnumero 7 in C major (HV 5) for the
coronation of archduke Ferdinand as king of Hungary and the offertory
\q{Magna et mirabilia} (HV 108). It is the last published gradual of Eybler and
has not been reviewed in any of the noted periodicals of its time.
Following a rather long instrumental introduction, the gradual frequently switches
between piano and forte parts. The (relatively short) forte phrases appearing together
majestic and powerful lyrics like \q{justus}, \q{omnipotens} or \q{aeternus}
are marked by a dotted rhythm in the strings, resulting in imperial power.
The pioano phrases on the other hand with lyrics \q{et misericors -- and merciful},
\q{sanctifica}, etc. are accompanied with runs of legato quavers, increasing
the expressive humbleness of the lyrics even further.
Despite a powerful beginning, the piece ends in a soft and suppliant style, with
the strings vanishing into the final chord.
\end{multicols}
\vfill
......@@ -24,7 +24,7 @@ Clarini e Tympani \textbar{}
con \textbar{}
Organo e Violone. \textbar{}
Del Sig\textsuperscript{re}. Giuseppe Eybler, M.d.C.di Corte I.R. \textbar{}
Partes 3q
Partes 39.
}
Aufführungsdaten auf der Innenseite des Umschlags:\\
{\em
......@@ -298,11 +298,29 @@ Ebenso in Takt 47 Fg1 Bogen in \cite{TH5741} bereits ab der ersten (gebundenen)
\section*{Danksagung}
An dieser Stelle sei all jenen Personen und Institutionen gedankt, ohne die die vorliegende Ausgabe nicht möglich gewesen wäre. Zum einen ist hier besonders zu erwähnen die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, die durch ihren enormen Fundus und dessen unbürokratische Benutzung der Musikwissenschaft einen unbezahlbaren Dienst erweist. Vor allem auch den Bediensteten der Musiksammlung sei für ihr stetiges Entgegenkommen in allen Belangen herzlich gedankt.
Zum anderen wäre eine Urtext-Ausgabe nicht möglich ohne Zugang zum Autograph, der im Archiv des Wiener Schottenstifts verwahrt ist. Dabei sei Herrn P. Martin Schermin, Archivar des Schottenstifts, herzlich gedankt für die Möglichkeit der Einsichtnahme in und des Quellenvergleichs mit dem Originalautograph Eyblers.
Der Noten- und Textsatz dieser Ausgabe wurde vollständig in freier Software erstellt, wobei für den Notensatz LilyPond 2.13.2 (\url{http://www.lilypond.org/}) zum Einsatz kam in Verbindung mit den OrchestralLily Paket (\url{http://reinhold.kainhofer.com/orchestrallily/}) des Editors. Der Textsatz und die Erstellung der druckfertigen Dateien erfolgte schließlich mit \LaTeX. Die unglaubliche Qualität und Flexibilität dieser beiden Programme sowie die tolle LilyPond-Community haben einen enormen Beitrag zu dieser Ausgabe geliefert.
Und zu guter Letzt sei noch meiner Freundin Ana Aleksic herzlich gedankt für ihr Verständnis wärend der Erstellung dieser Ausgabe.
An dieser Stelle sei all jenen Personen und Institutionen gedankt, ohne die die
vorliegende Ausgabe nicht möglich gewesen wäre. Zum einen ist hier besonders zu
erwähnen die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, die durch
ihren enormen Fundus und dessen unbürokratische Benutzung der Musikwissenschaft
einen unbezahlbaren Dienst erweist. Vor allem auch den Bediensteten der
Musiksammlung sei für ihr stetiges Entgegenkommen in allen Belangen
herzlich gedankt.
Zum anderen wäre eine Urtext-Ausgabe nicht möglich ohne Zugang zum Autograph,
der im Archiv des Wiener Schottenstifts verwahrt ist. Dabei sei Herrn Dr.
Martin Czernin, Archivar des Schottenstifts, herzlich gedankt für die
Möglichkeit der Einsichtnahme in und des Quellenvergleichs mit dem
Originalautograph Eyblers.
Der Noten- und Textsatz dieser Ausgabe wurde vollständig in freier Software
erstellt, wobei für den Notensatz LilyPond 2.13.2
(\url{http://www.lilypond.org/}) zum Einsatz kam in Verbindung mit den
OrchestralLily Paket (\url{http://reinhold.kainhofer.com/orchestrallily/}) des
Editors. Der Textsatz und die Erstellung der druckfertigen Dateien erfolgte
schließlich mit \LaTeX. Die unglaubliche Qualität und Flexibilität dieser
beiden Programme sowie die tolle LilyPond-Community haben einen enormen Beitrag
zu dieser Ausgabe geliefert.
Und zu guter Letzt sei noch meiner Freundin Ana Aleksic herzlich gedankt für
ihr Verständnis wärend der Erstellung dieser Ausgabe.
\input{../../Komponisten/Eybler/TeX_Eybler_Include_Biografie.itex}
\ No newline at end of file
\input{../../Komponisten/Eybler/TeX_Eybler_Include_Biografie.itex}
......@@ -2,17 +2,17 @@
\begin{tabular}{p{0.33\textwidth}p{0.33\textwidth}p{0.33\textwidth}}
\textsuperscript{24}
Domine Deus, & Herr, Gott, & TODO \\
omnium creator, & Schöpfer aller Dinge & TODO \\
justus et misericors, & gerecht und barmherzig, & TODO \\
qui solus es bonus, & der du alleine gütig bist, & TODO \\
Domine Deus, & Herr, Gott, & O Lord God, \\
omnium creator, & Schöpfer aller Dinge & creator of all things, \\
justus et misericors, & gerecht und barmherzig, & who art righteous and merciful \\
qui solus es bonus, & der du alleine gütig bist, & and the only gracious, \\
\textsuperscript{25}
et omnipotens, et aeternus. & allmächtig und ewig. & TODO \\
et omnipotens, et aeternus. & allmächtig und ewig. & almighty and everlasting. \\
\textsuperscript{26}
accipe sacrificium pro & Nimm das Opfer an für & TODO \\
universo populo tuo & dein ganzes Volk & TODO \\
et custodi partem tuam & und behüte dein Erbteil & TODO \\
et sanctifica partem tuam. & und mache es heilig. & TODO \\
accipe sacrificium pro & Nimm das Opfer an für & Receive the sacrifice \\
universo populo tuo & dein ganzes Volk & for thy whole people \\
et custodi partem tuam & und behüte deinen Anteil & and preserve thine own portion, \\
et sanctifica partem tuam. & und mache ihn heilig. & and sanctify it. \\
\end{tabular}
......
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