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Biographie Randhartingers, Vorwort, KritBericht, etc.

parent b527ee42
......@@ -8,10 +8,10 @@ scorenumber="EK-0057"
title = "Ad te levavi"
subtitle = "Offertorium"
composer = "Benedict Randhartinger (1802-1893)"
arranger = "Bearbeitung: Roman Zäch"
arranger = "Bearbeitung: Roman Zäch (1875)"
copyright = \markup \abs-fontsize #9 \column{
\line { "2010, " \concat{\with-url #"http://www.edition-kainhofer.com/" {Edition Kainhofer, Vienna},} \concat{\scorenumber.} "Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved / Printed in Austria."}
\line {"Die Ausgabe darf kopiert und ohne Einschränkungen aufgeführt werden. / May be copied and performed without restriction."}
\line { 2010, \with-url #"http://www.edition-kainhofer.com/" {Edition Kainhofer, Vienna,} \concat{\scorenumber.} Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved / Printed in Austria.}
\line {Die Ausgabe darf kopiert und ohne Einschränkungen aufgeführt werden. / May be copied and performed without restriction.}
}
}
......
\section*{Das Leben von Benedict Randhartinger}
\addcontentsline{toc}{section}{Biographie Benedict Randhartingers}
\chapter*{Benedict Randhartinger (1802--1893)}
\begin{multicols}{2}
TODO
\end{multicols}
Der Komponist, Sänger und spätere Wiener Hof\-kapell\-meis\-ter Benedict Randhartinger wurde am 27.\ Juli
1802 als Sohn des Schul\-leh\-rers in Ruprechtshofen (Niederösterreicht) geboren,
der allerdings bereits vier Jahre später verstarb. Von seinem Stiefvater,
ebenfalls Schullehrer, erhielt er seine erste musikalische Ausbildung, die im
Wiener Stadtkonvikt weitergeführt werden sollte. Mit 10 Jahren wurde er
Hofsängerknabe und besuchte weiters das Akademische Gymnasium. In dieser Zeit
sind auch erste Kontakte zu Schubert einzuordnen.
\section*{The life of Benedict Randhartinger}
Nach Verlassen des Stadtkonvikts im Jahr 1819 erhielt er von Hofkapellmeister
Antonio Salieri weiterhin unentgeltlich Kompositionsunterricht, seine ersten
Kompositionen wurden 1823 in der \q{Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur,
Theater und Mode} abgedruckt.
Den Lebensunterhalt verdiente er sich allerdings durch Privatschüler und eventuell
durch Malerei.
Die Tätigkeit als Privatsekretär des Grafen Ludwig Széchény (Oberstofmeister
von Erzherzogin Sohpie) ab 1825 eröffnete Randhartinger zahlreiche wichtige Kontakte,
ermöglichte andererseits aber auch eine rege kompositorische Tätigkeit. So konnte
sich Randhartinger bald als Komponist von Liedern und Tanzmusik etablieren und
galt um 1830 neben Schubert als einer der beliebtesten Komponisten Wiens.
Nicht unbedeutend waren in diesem Zusammenhang auch Auftritte Randhartingers
als Tenor.
Seinem Ziel, eine Position in der Hofkapelle zu erlangen und damit sich
ausschließlich der Musik widmen zu können, kam er 1832 näher, als er zunächst
als unbesoldeter Sänger in die Hofmusikkapelle aufgenommen wurde. Eine
Organistenstelle in der Remormierten Stadtkirche sicherte neben den Auftritten
und den Kompositionen seinen Lebensunterhalt. 1835 fand ein erstes Konzert
ausschließlich mit Werken Randhartingers in der Gesellschaft der Musikfreunde statt.
Kurz darauf, im Jahr 1836, erfolgte schließlich eine definitive, besoldete
Anstellung als Tenorsänger in der Hofkapelle. Ebenso entstand zu dieser Zeit
Randhartingers erste große Messe für den Kaiserhof. In der Folge trat Randhartinger
ab 1838 auch als Dirigent an der Hofoper auf und unternahm einige Kunstreisen.
1844 folgte schließlich die Ernennung zum dritten Vizehofkapellmeisters. Ebenso
schloss Randhartinger im selben Jahr die Vertonung der gesamten
griechisch-orthodoxen Jahresliturgie für die Kirche am Wiener Fleischmarkt ab,
die bis 1945 lebendig bleiben sollte.
1846 schloss Randhartinger schließlich die Ehe mit der 24-jährige Ernestine Richter,
Tochter eines Mannheimer Philosophieprofessors, aus der eine Tochter hervorging.
Nach dem Tod des Hofkapellmeisters Ignaz Assmayr im Jahr 1862 wurde der
hoch angesehene Randhartinger schließlich zum Hofkapellmeister ernannt. Allerdings
sollte diese Position aufgrund der immer stärker aufkommenden neuen Strömungen,
an die sich Randhartinger nicht anpassen konnte oder wollte, nicht von Erfolg
gekrönt sein. Zu start war die Unterstützung seiner Konkurrenten Johann von
Herbeck durch zahlreiche einflussreiche Personen, sodass ein misslungener Auftritt
1866 schließlich der offizielle Vorwand für die Zwangspensionierung Randhartingers
(bei vollen Bezügen) als Hofkapellmeister war. Herbeck folgte ihm in dieser
Position nach.
In seinen verbleibenden 27 Lebensjahren zog sich Randhartinger stark ins Privatleben
zurück, komponierte weiter und überarbeitete seine Werke. Am 23. Dezember 1893
starb Randhartinger schließlich im Alter von 91 Jahren in Wien.
Die Randhartingergasse im 10. Wiener Gemeindebezirk erinnert heute noch an ihn,
auch wenn seine Kompositionen nur mehr selten zu hören sind.
\vspace{1em}
Randhartinger hinterließ über 2000 Werke, darunter 18 Messen, 2 Requien (eines für seine plötzlich verstorbene Braut Maria Richter), 2 Opern, 2 Symphonien, eine Vertonung der griechisch-orthodoxen Jahresliturgie, über 800 Lieder und Chöre, sowie über 1000 kleinere Kammermusik-, Orchester- oder Solo-Werke.
\begin{multicols}{2}
TODO
\end{multicols}
Quellen / Sources:\\[0em]
TODO
\begin{footnotesize}
\textit{Quellen / Sources:}
\begin{itemize}
\item Ausführliche Biografie von Benedict Randhartinger, Webseite der \q{Benedict Randhartinger Gesellschaft}, abgerufen 23. Juli 2010, \url{http://www.randhartinger.at/Daten/Biographie/Biographie_lang.html}.
\end{itemize}
\end{footnotesize}
......@@ -30,10 +30,9 @@ Zu diesem Werk (\scoreNumber{...}) liegt folgendes Aufführungsmaterial vor:
\end{center}
\vfill
\section*{Hauptquellen der Ausgabe / Main sources of this Edition}
\section*{Quelle der vorliegenden Ausgabe / Source of this Edition}
\begin{hauptquellen}
\item TODO: Ad te levavi, Autograph. TODO.
\item TODO: Ad te levavi, Originalausgabe (Partitur), Verlag, Ort, Jahr.
\item B. Randhartinger: Ad te levavi. Bearbeitung für Alt- und Viola-Solo mit Streicherbegleitung von Roman Zäch, 1875. Handschrift im historischen Notenarchiv der Pfarre St. Augustin, Wien. Signature A-Wa/729. RISM-ID no. 600054173.
\end{hauptquellen}
\vfill
......
......@@ -8,259 +8,49 @@
\begin{thebibliography}{AA}
\bibitem[A]{Aut}
Autographe Partitur, im Besitz des Musikarchiv des Schottenstiftes, Wien. Signatur: TODO
\newblock TODO
Handschriftliche Partitur im historischen Notenarchiv der Pfarre St. Augustin (ehem. k.k. Hofkirche); Signatur A-Wa 729, RISM no. 600054173.
\bibitem[B]{HS1}
Handschriftlicher Stimmensatz (aus dem Hofmusikkapellenarchiv) im Besitz der
Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek (Signatur: HK TODO Mus);
Sämtliches Material ist aufbewahrt zwischen zwei Pappdeckeln:
8f. in Stichheftung mit blauem Umschlag. Format: $333 \times 262$ mm.
Titelseite:
\begin{sourcetitle}
TODO
\textnumero 21\sbreak
Offertorium in C\sbreak
de Nativitate Domini nostri J.Chr.\sbreak
a\sbreak
4 Voci\sbreak
2 Violini\sbreak
Viola\sbreak
2 Clarinetti\sbreak
2 Corni\sbreak
2 Fagotti\sbreak
Clarini e Tympani\sbreak
con\sbreak
Organo e Violone.\sbreak
Del Sig\textsuperscript{re} Gius. Eybler, M.di C.\textsuperscript{la} di Corte I. e R.\sbreak
1827.\sbreak
Part. 40.
\end{sourcetitle}
TODO Aufführungsdaten auf Umschlags-Innenseite: Erster Eintrag
\q{TODO}, letzter Eintrag \q{TODO}
Vollständiger Stimmensatz von einer Hand (TODO, Schreiber Perschl\footnote{lt. Katalog der
ÖNB; selber Schreiber wie des Großteils des
Bestandes des ehem. Hofmusikkapellen-Archivs.}):
5 S, 5 A, 5 T, 5 B; 3 Vl.1, 3 Vl.2, Va, Vc, Vlne, Vc+Cb; Cl.1, Cl.2, Fg. 1+2
(auf einer Akkolade mit zwei Systemen); Cor.1, Cor.2, Clno.1, Clno.2; Tym; Org.; M.D.C.;
Alle Stimmen mit \q{K.k.Hofmusikkapellen=\textbar{}Archiv}
gestempelt und großteils am Ende des Stückes versehen mit \q{Jos. Eybler comp. 1827}.
\bibitem[C]{THPart}
Originalausgabe (Partitur), Wien, Tobias Haslinger, T.H.TODO, TODO S., Reihe Musica Sacra, erschienen TODO.
\newblock Titel:
\begin{sourcetitle}
TODO
OFFERTORIUM\sbreak
Offertorium\sbreak
für Alt-Solo oder Mezzo Sopran\sbreak
von\sbreak
Joseph Eybler\sbreak
k.k. erstem Hofcapellmeister.\sbreak
\textnumero 5245 --- \textnumero TODO --- Preis \preisfrac{f 1.30 C.M.}{{\em[Rthl.]} 1.\_ gr.}\sbreak
Partitur\sbreak
WIEN, BEI TOBIAS HASLINGER,\sbreak
Musikverleger,\sbreak
am Graben \textnumero 572 im Hause der ersten oesterr. Sparkasse.\sbreak
Warsow Scrips. Pfoehl sculps.
B. Randhartinger\sbreak
Partitur.
\end{sourcetitle}
\newblock Benutzte Exemplare: Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung,
Signatur: TODO
\bibitem[D]{THSti}
Originalausgabe (Stimmen), Wien, Tobias Haslinger, T.H.TODO, Reihe Musica Sacra, erschienen TODO.
\newblock Titel:
Innentitel auf erstem Blatt:
\begin{sourcetitle}
TODO
Offertorium\sbreak
(Tui sunt coeli, et tua est terra)\sbreak
für 4 Singstimmen,\sbreak
2 Violinen, Viola, Violoncello und Contrabass,\sbreak
2 Clarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten,\sbreak
Pauken und Orgel\sbreak
für eine Alt Stimme (Solo)\sbreak
mit obligatem Violoncell oder Viola\sbreak
und Begleitung von\sbreak
2 Violinen, Viola, Violoncell \& Bass.\sbreak
von\sbreak
JOS. EYBLER,\sbreak
k.k. erstem Hofkapellmeister.\sbreak
\textnumero. 4.\sbreak
\textnumero 5248 --- Eigenthum des Verlegers. --- Preis \preisfrac{fl 2.\_ C.M.}{{\em[Rthl]}\,1.8\,gr.}\sbreak
Wien, bei Tobias Haslinger,\sbreak
Musikverleger,\sbreak
im Hause der ersten österr. Sparkasse.
B. Randhartinger\sbreak
arrangirt von Roman Zäch\sbreak
im December 1875.
\end{sourcetitle}
\newblock Benutzte Exemplare: Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung,
Signatur: TODO
Zwei Akkoladen pro Seite, für das Cello-Solo ist eine eigene Notenzeile reserviert, jedoch nur in den ersten vier Takten mit Pausen versehen, danach leer.
Zahlreiche ausgestrichene Passagen.
\end{thebibliography}
\columnbreak
\subsection*{Quellendiskussion}
Als Primärquellen dieser Ausgabe dienen der Autograph \cite{Aut},
der handschriftliche Stimmensatz der Hofkapelle \cite{HS1} (laut obigen
Aufführungsdaten dürfte die Uraufführung mit diesem Material stattgefunden
haben und der Stimmensatz von Eybler selbst in der Hofkapelle benutzt
worden sein) sowie die von Eybler autorisierten und korrigierten Drucke
\cite{THPart,THSti} bei Tobias Haslinger.
Bei Unterschieden stimmen meist jeweils die Einzelstimmen \cite{HS1,THSti}
sowie die Partituren \cite{Aut,THPart} überein. So sind etwa klassische
Abschreibfehler in \cite{HS1} oft in den Druck der Einzelstimme
übernommen, nicht jedoch in die Partitur.
Dies lässt vermuten, dass der Autograph \cite{Aut} die unmittelbare Druckvorlage
für die Partitur \cite{THPart} und der handschriftliche Stimmensatz \cite{HS1}
für die Stimmen \cite{THSti} darstellen.
Als einzige autographe Quelle erhält der Autograph entsprechend den
höchsten Stellenwert, die restlichen Quellen erhalten aber beinahe denselben
Wert als ebenfalls von Eybler benutzte Quellen.
Entsprechende Unterschiede werden in den Einzelbemerkungen diskutiert.
TODO
\subsubsection*{Allgemeine Bemerkungen}
Diese Ausgabe versucht das Stück so nahe wie möglich an die Notation und
Intentionen Eyblers zurückzuführen, an manchen Stellen unterscheidet sich jedoch
die moderne Notationspraxis von der Notation Eyblers. Konkret wurden (strichliert
gekennzeichnete) Melismabögen in allen Vokalstimmen ergänzt, wenn eine Silbe
auf mehrere Noten zu singen ist. Ergänzte Dynamikangaben und sonstige
Ergänzungen (abgesehen von Warnakzidenzien) des Herausgebers sind
in eckige Klammern gesetzt bzw. strichliert gedruckt und in den Einzelbemerkungen
aufgeführt, ebenso sind alle Unterschiede zum Autograph \cite{Aut} (auch
wenn sie durch eine oder alle anderen Quellen eindeutig belegt werden)
gekennzeichnet. Unterschiede in den Quellen werden -- wenn die Version des
Autographs übernommen wurde -- nicht explizit gekennzeichnet, allerdings
in den Einzelbemerkungen erwähnt.
Notenschlüssel und die Stimmung von transponierenden Instrumenten wurden
an den modernen Usus angepasst.
\paragraph*{Vokalstimmen, Text und Melismen}
\begin{enumerate}
\item Alle Quellen vernachlässigen zahlreiche Beistrich. Die
vorliegende Ausgabe setzt (ohne weitere Kennzeichnung) Beistriche und Punkte
dort, wo sie grammatikalisch korrekt sind.
\item In den Vokalstimmen sind in allen Quellen \cite{Aut,HS1,THPart,THSti}
Melismen teilweise nicht durch die moderne Konvention eines
Bogens gekennzeichnet. Folgende Bögen wurden gemäß der modernen
Konvention zur visuellen Verdeutlichung von Melismen ergänzt:
TODO
Bögen, die sich nicht im Autograph finden, sind strichliert ergänzt.
\item In den Vokalstimmen sind in allen Quellen \cite{Aut,HS1,THPart,THSti} teilweise
Legatobögen an Stellen gesetzt, wo keine Melismen stattfinden. Die
vorliegende Ausgabe unterbricht die Bögen wie von der Silbenzuteilung vorgegeben
und hält sich nicht an die (für Sänger ungewohnte) Version der ursprünglichen
Ausgabe. Dies ist der Fall an folgenden Stellen:
TODO
\item In den Vokalstimmen sind bei zahlreichen durch einen Balken verbundenen
Achtelnoten in der Partitur \cite{THPart} zusätzlich Bögen gesetzt, in den
Einzelstimmen \cite{THSti}, den hs. Stimmen \cite{HS1} und dem Autograph
\cite{Aut} jedoch nicht.
Diese Bögen werden nicht übernommen in den Takten TODO.
\end{enumerate}
\paragraph*{Akzidenzien}
\begin{enumerate}
\item Warnakzidenzien sind gemäß dem Autograph \cite{Aut} gesetzt, jedenfalls
sind Auflösungszeichen im folgenden Takt aber immer gesetzt (ohne Kennzeichnung).
Außerdem werden in den Quellen tw. Akzidenzien nicht neu gesetzt, wenn der
neue Takt mit derselben versetzten Note beginnt. Diese Akzidenzien werden in
der vorliegenden Ausgabe ohne weitere Kennzeichnung ergänzt.
\item In den Quellen sind tw. Akzidenzien nicht
gesetzt, wenn im selben Takt bereits in einer anderen Oktav vorhanden:
\begin{itemize}
\item[\cite{Aut}:] TODO
\item[\cite{HS1}:] TODO
\item[\cite{THPart}:] TODO
\item[\cite{THSti}:] TODO
\end{itemize}
Diese Akzidenzien werden in der vorliegenden Ausgabe konsistent ohne
Kennzeichnung ergänzt.
\item Ebenso sind tw. Akzidenzien in einem neuen Takt nicht
wiederholt, wenn der vorhergehende Takt mit derselben versetzten Note geendet
hat. Diese Akzidenzien wurden nach moderner Konvention konsistent ergänzt:
TODO
\end{enumerate}
\paragraph*{Diverses}
\begin{enumerate}
\item Bögen über Vierergruppen sind in den Handschriften \cite{Aut,HS1} oft
undeutlich nur über drei Noten gesetzt, vor allem wenn die erste Note einer
Vierergruppe einen Triller erhält. Wenn die Intention einer gebundenen
Vierergruppe in zumindest einer der Quellen eindeutig zu erkennen ist und der
Bogen im Autograph vorkommt, wird ohne weitere Kennzeichnung ein Bogen über
die gesamte Gruppe gesetzt.
\item In den beiden Partituren \cite{Aut,THPart} sind zahlreiche
Instrumentalstimme in colla-parte mit anderen Instrumenten oder Vokalstimmen
(V2 mit V1, Va mit VcB/Org, etc.) mittels Faulenzer notiert. Die vorliegende
Ausgabe schreibt die entsprechenden Passagen explizit aus.
\item Die Triller-Erweiterungsinien in den Pauken sind in der vorliegenden
Ausgabe vereinheitlich und nur auf mehreren gebundenen Noten mit Triller
gesetzt. Teilweise sind in den Quellen auch bei Trillern auf einer einzigen
Note Erweiterungslinien eingezeichnet, teilweise auch bei Trillern über
gebundenen Noten keine Linien.
\item Die verschiedenen Quellen benutzen tw. Tremolo-Schreibweise für
aufeinanderfolgende Achtel- oder Sechzehntelnoten derselben Tonhöhe in den
Streicherstimmen. Die vorliegende Ausgabe hält sich dabei an den Autograph
und benutzt diese Notation in denselben Takten wie der Autograph \cite{Aut}.
\end{enumerate}
\subsubsection*{Einzelbemerkungen}
\begin{vergleich}
TODO
\end{vergleich}
\end{multicols}
Als Quelle dieser Ausgabe dient die einzige Handschrift der vorliegenden
Bearbeitung für Alt- und Viola-Solo aus der Augustinerkirche. Daten des
Bearbeiters Roman Zäch sind nicht bekannt.
\section*{Danksagung}
\begin{multicols}{2}
%\begin{multicols}{2}
An dieser Stelle sei all jenen Personen und Institutionen gedankt, ohne die die
vorliegende Ausgabe nicht möglich gewesen wäre. Zum einen sei dabei der
Musiksammlung der \href{http://www.onb.ac.at/}{Österreichischen Nationalbibliothek}
für die unbürokratische Benutzung des riesigen Fundus und den
Bediensteten für ihr stetiges Entgegenkommen in allen Belangen herzlich gedankt.
%
Zum anderen wäre eine Urtext-Ausgabe nicht möglich ohne Zugang zum Autograph,
der im Archiv des \href{http://www.schottenstift.at/}{Wiener Schottenstifts}
verwahrt ist. Dabei sei Herrn Dr. Martin Czernin, Archivar des Schottenstifts,
herzlich gedankt für die Möglichkeit der Einsichtnahme in und des
Quellenvergleichs mit dem Originalautograph Eyblers.
%
Auch \href{http://www.koscielny.eu/}{Christoph Koscielny}, einem weiteren
Bewunderer Eyblers, sei für zahlreiche Diskussionen, Hinweise und
Hilfestellungen sehr gedankt.
vorliegende Ausgabe nicht möglich gewesen wäre. Vor allem sei dabei Pater Matthias
aus dem Augustinerkloster und der Pfarre St. Augustin für den Zugang zur
Handschrift und der Finanzierung der Ausgabe herzlich gedankt.
Der Noten- und Textsatz dieser Ausgabe wurde vollständig in freier Software
erstellt, wobei für den Notensatz LilyPond 2.13
......@@ -270,7 +60,4 @@ Editors. Der Textsatz und die Erstellung der druckfertigen Dateien erfolgte
schließlich mit \LaTeX. Die unglaubliche Qualität und Flexibilität dieser
beiden Programme sowie die tolle LilyPond-Community haben einen enormen Beitrag
zu dieser Ausgabe geliefert.
Und zu guter Letzt sei noch meiner Freundin Ana Aleksic herzlich gedankt für
ihr Verständnis während der Erstellung dieser Ausgabe.
\end{multicols}
......@@ -4,10 +4,11 @@
\input{TeX_Randhartinger_AdTeLevavi_Include_ContentsMaterial.itex}
\cleardoublepage
\begin{preface}
\input{TeX_Randhartinger_AdTeLevavi_Include_About.itex}
\input{TeX_Randhartinger_AdTeLevavi_Include_Text.itex}
\pagebreak
% \input{TeX_Randhartinger_AdTeLevavi_Include_About.itex}
\input{TeX_Randhartinger_AdTeLevavi_Include_Bio.itex}
\vfill
\input{TeX_Randhartinger_AdTeLevavi_Include_Text.itex}
% \pagebreak
\end{preface}
\mainmatter
......
......@@ -2,17 +2,18 @@
\subtitle{Offertorium}
\composer{Benedict Randhartinger}
\composerdate{(1802--1893)}
% \description{Per Coro (SATB) ed Organo o Orchestra}
% \instrumentation{2 Oboi, 2 Corni\\2 Violini, Viola, Violoncello\\e Basso Continuo (Organo e Bassi)}
%\poet{Roman Zäch}
\description{Bearbeitung für Alt- und Viola-Solo\\mit Streicherbegleitung\\von Roman Zäch (1875)}
\instrumentation{Alt-Solo, Viola-Solo\\2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass}
\editor{\href{http://reinhold.kainhofer.com/}{Reinhold Kainhofer}}
\publisher{\href{http://www.edition-kainhofer.com/}{Edition Kainhofer, Vienna}}
\year{2010}
\scoreinfo{Bearbeitung für Alt und Viola mit Streicherbegleitung}
\scoreinfo{Bearbeitung für Alt- und Viola-Solo\\mit Streicherbegleitung}
\basename{Randhartinger_AdTeLevavi}
\newcommand{\scoreNumber}[1]{EK-0057-#1}
\newcommand{\scoreTitle}{Benedict Randhartinger (1802--1893): Ad te levavi}
\newcommand{\scoreTitle}{Benedict Randhartinger (1802--1893): Ad te levavi, Bearb.: R. Zäch}
\geometry{left=1.5cm,right=1.5cm,top=1.5cm,bottom=1.5cm}
\hypersetup{
......
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