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KritBer, Vorwort korrigiert, Layout

parent 20eb9c86
......@@ -19,7 +19,7 @@ Den Lebensunterhalt verdiente er sich allerdings durch Privatschüler und eventu
durch Malerei.
Die Tätigkeit als Privatsekretär des Grafen Ludwig Széchény (Oberstofmeister
von Erzherzogin Sohpie) ab 1825 eröffnete Randhartinger zahlreiche wichtige Kontakte,
von Erzherzogin Sophie) ab 1825 eröffnete Randhartinger zahlreiche wichtige Kontakte,
ermöglichte andererseits aber auch eine rege kompositorische Tätigkeit. So konnte
sich Randhartinger bald als Komponist von Liedern und Tanzmusik etablieren und
galt um 1830 neben Schubert als einer der beliebtesten Komponisten Wiens.
......@@ -29,7 +29,7 @@ als Tenor.
Seinem Ziel, eine Position in der Hofkapelle zu erlangen und damit sich
ausschließlich der Musik widmen zu können, kam er 1832 näher, als er zunächst
als unbesoldeter Sänger in die Hofmusikkapelle aufgenommen wurde. Eine
Organistenstelle in der Remormierten Stadtkirche sicherte neben den Auftritten
Organistenstelle in der Reformierten Stadtkirche sicherte neben den Auftritten
und den Kompositionen seinen Lebensunterhalt. 1835 fand ein erstes Konzert
ausschließlich mit Werken Randhartingers in der Gesellschaft der Musikfreunde statt.
......@@ -43,29 +43,32 @@ schloss Randhartinger im selben Jahr die Vertonung der gesamten
griechisch-orthodoxen Jahresliturgie für die Kirche am Wiener Fleischmarkt ab,
die bis 1945 lebendig bleiben sollte.
1846 schloss Randhartinger schließlich die Ehe mit der 24-jährige Ernestine Richter,
1846 schloss Randhartinger die Ehe mit der 24-jährige Ernestine Richter,
Tochter eines Mannheimer Philosophieprofessors, aus der eine Tochter hervorging.
Nach dem Tod des Hofkapellmeisters Ignaz Assmayr im Jahr 1862 wurde der
hoch angesehene Randhartinger schließlich zum Hofkapellmeister ernannt. Allerdings
sollte diese Position aufgrund der immer stärker aufkommenden neuen Strömungen,
an die sich Randhartinger nicht anpassen konnte oder wollte, nicht von Erfolg
gekrönt sein. Zu start war die Unterstützung seiner Konkurrenten Johann von
Herbeck durch zahlreiche einflussreiche Personen, sodass ein misslungener Auftritt
gekrönt sein. Zu stark war die Unterstützung seines Konkurrenten Johann von
Herbeck durch zahlreiche einflussreiche Persönlichkeiten, sodass ein misslungener Auftritt
1866 schließlich der offizielle Vorwand für die Zwangspensionierung Randhartingers
(bei vollen Bezügen) als Hofkapellmeister war. Herbeck folgte ihm in dieser
als Hofkapellmeister (bei vollen Bezügen) war. Herbeck folgte ihm in dieser
Position nach.
In seinen verbleibenden 27 Lebensjahren zog sich Randhartinger stark ins Privatleben
zurück, komponierte weiter und überarbeitete seine Werke. Am 23. Dezember 1893
starb Randhartinger schließlich im Alter von 91 Jahren in Wien.
Die Randhartingergasse im 10. Wiener Gemeindebezirk erinnert heute noch an ihn,
Die Randhartingergasse im 10.\ Wiener Gemeindebezirk erinnert heute noch an ihn,
auch wenn seine Kompositionen nur mehr selten zu hören sind.
\vspace{1em}
Randhartinger hinterließ über 2000 Werke, darunter 18 Messen, 2 Requien (eines für seine plötzlich verstorbene Braut Maria Richter), 2 Opern, 2 Symphonien, eine Vertonung der griechisch-orthodoxen Jahresliturgie, über 800 Lieder und Chöre, sowie über 1000 kleinere Kammermusik-, Orchester- oder Solo-Werke.
Randhartinger hinterließ über 2000 Werke, darunter 18 Messen, 2 Requien (eines
für seine plötzlich verstorbene Braut Maria Richter), 2 Opern, 2 Symphonien,
eine Vertonung der griechisch-orthodoxen Jahresliturgie, über 800 Lieder und
Chöre, sowie über 1000 kleinere Kammermusik-, Orchester- und Solo-Werke.
\end{multicols}
......
......@@ -34,7 +34,6 @@ im December 1875.
\end{sourcetitle}
Zwei Akkoladen pro Seite, für das Cello-Solo ist eine eigene Notenzeile reserviert, jedoch nur in den ersten vier Takten mit Pausen versehen, danach leer.
Zahlreiche ausgestrichene Passagen.
\end{thebibliography}
\columnbreak
......@@ -44,6 +43,22 @@ Als Quelle dieser Ausgabe dient die einzige Handschrift der vorliegenden
Bearbeitung für Alt- und Viola-Solo aus der Augustinerkirche. Daten des
Bearbeiters Roman Zäch sind nicht bekannt.
Der in der Handschrift nicht ausgestrichene, jedoch mit Stichnoten (mit
Bleistift) für einen Sprung versehene Teil von Takt 94 bis 101, ist in dieser
Ausgabe abgedruckt, der Sprung jedoch als optionales Vide gekennzeichnet.
\subsection*{Einzelbemerkungen}
Die Partitur enthält zahlreiche ausgestrichene Passagen:
\begin{itemize}
\item 9 Takte vor Takt 21
\item 8 Takte vor Takt 89
\item 14 Takte vor Takt 94
\item In der Handschrift sind in Takt 102 nachträglich mit Bleistift optionale
Noten am ersten Schlag eingezeichnet für einen zusätzlichen Sprung vom Ende
Takt 93 bis Beginn Takt 102.
\end{itemize}
\section*{Danksagung}
%\begin{multicols}{2}
......
......@@ -11,5 +11,7 @@
% \pagebreak
\end{preface}
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\mainmatter
\cleardoublepage
......@@ -2,13 +2,9 @@
\chapter*{Offene Fragen}
\begin{itemize}
\item Vide (T94--101): kleine Noten in Klammern
\item StaffSize der Partitur???
\item Kollision Pause/Auflösungszeichen VaSolo T36
\item Cautinary accidentals???
\item mf in VaSolo T42 weiter nach oben
\item Fehlende Noten nach Strich T21?
\item V2 T73: \textless{}a d\textgreater{} oder \textless{}c d\textgreater?
\item Va T5: \q{o}???
\item T41: Harmonie!
\item Va T102: Kollision f mit Vide in Stimme
\end{itemize}
}
......@@ -8,6 +8,7 @@
\scoretype{\InstrumentalPartsType}
\scorenumber{\scoreNumber\InstrumentalPartsNumber}
\selectlanguage{ngerman}
\begin{document}
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......@@ -40,9 +41,9 @@
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......@@ -14,6 +14,7 @@
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\scorenumber{\scoreNumber\LongScoreNumber}
\selectlanguage{ngerman}
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......@@ -24,11 +25,10 @@
\addcontentsline{toc}{section}{\LongScoreType}
\includescore{Score_Long}
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% \appendix
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